unsere Geschichte...
Bandinfo
Zündstoff wurde 1995 durch die beiden Songwriter Christian Vogler und Andreas Defet gegründet. In diesem Jahr wurden einige Auftritte unter den Bandnamen "Endless Nameless" und "Fehlschlag" gespielt, jedoch war man mit den Namen nie richtig zufrieden. 1996 kam man dann auf die Idee, sich "Zündstoff" zu nennen. So wäre der Name auch Programm, da schon damals einige heikle Themen in den Songs bearbeitet wurden. Die Band war die erste Band für die beiden Musiker. Man konnte teilweise noch nicht mal richtig die Instumente bedienen. Christian verstand sich jedoch schon damals darin Themen die uns bewegen in geniale Texte zu fassen. Die musikalische Umsetzung der Lieder war natürlich mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten eher holprig. Parallelen zu unseren Vorbildern sind aus heutiger Sich durchaus erkennbar.
Wir wollten mit unserer Musik etwas bewegen, den "Großen" unsere Meinung mitteilen und kein Blatt vor den Mund nehmen. Zu dieser Zeit gab es für uns Vorbilder wie Böhse Onkelz, Offspring, Bad Religion, Social Distortion, NOFX. Im deutschen "Streetrock-Horizont" gab es damals eigentlich nur die Onkelz. Alles andere ging entweder zu schubladenmäßig in die eine oder die andere Richtung. In den Jahren bis 1999 wurden die alten Songs wie "Frankenstolz", "Nachthimmel", "Kinderschänder", "Am Arsch", "Wenn das Flutlicht erlischt", "Fließheck-Bomber", "Jetzt gibt's Zündstoff", "Dunkle Wolken", "Irgendwann", "Grüner Sheriff" und "Für immer und ewig" geschrieben. Im Song "Rebellenlied" würdigte man die damaligen großen Vorbilder aus Frankfurt und die Bedeutung ihrer Lieder in unseren jungen Jahren.
Aus heutiger Sicht sind uns geniale Texte und die "alten Demos" erhalten geblieben. In der Urbesetzung waren damals Daniel Trapp (Drums), Sven Winkler (Bass), später Frank Ammon (Bass) und später Tobi Fitztum (Drums) mit dabei. 1999 haben sich die Wege der Zündstoff-Leute dann vorerst getrennt. Christian und Frank mussten den Dienst für den Staat abgleichen während Sven in die Staaten ging.
Andreas wollte neue Wege gehen. In den Jahren danach sorgte Christian dank Internet, Foren und der Verbreitung von CDs dafür dass die alten Aufnahmen in der Fussballszene des 1. FC Nürnberg und den Fanszenen der Böhsen Onkelz die Runde machten. So brachte es die Band bis ins Jahr 2007 dann auf erstaunliche 400.000 Downloads einiger Songs. Ein Erfolg von dem wir im Jahre 1999 nie geträumt hätten. Die Aufnahmequalität der alten Songs ist auf einem Niveau weit unter dem was man aus Tonstudios gewohnt ist. Um so mehr freut es uns, dass wir so viele Freunde und Supporter über die Jahre gefunden haben. Andreas konzentrierte sich derweilen auf seine neuen Bands. Er war sehr erfolgreich in Deutschland mit Atemnot und Kalte Krieger und Atomic.
Christian schrieb in der Zwischenzeit fleißig weiter Texte. Für Ihn gab es immer nur den Gedanken an Zündstoff. Pünktlich jedes halbe Jahr hat er Andreas angerufen und gefragt "Wann machen wir wieder was?". Es hat fast 10 Jahre gedauert.... Letztendlich war es im Frühling 2008 dann soweit. Ein erneuter Anruf von Christian bei Andreas führte dazu dass sich die 2 im Heimstudio zusammen setzten und das DEMO "Frankenstolz 2008" einspielten und neue Songs schrieben. Zündstoff war wieder aus der Asche auferstanden! Es dauerte weitere 2 Jahre und dann war klar: JETZT GIBT´s ZÜNDSTOFF. Keine Nebenprojekte, keine Ausreden, keine Ausflüchte mehr. Im Sommer 2011 traf sich die Band letztendlich zur ersten Probe in neuer Besetzung.
Für alle die denken: Wieder eine Band, die auf die "Onkelz Schiene aufspringt" --> Weit gefehlt. Wir stehen zu unseren Wurzeln. Damals waren das eben unter anderem die Onkelz. An dieser Band hat uns der Gehalt und die Tiefe der Texte von Anfang an begeistert. Diese Band hat uns in unserer Jugend geprägt. Die Texte haben vor allem Christian und Andreas viel gegeben. Wir stehen dazu, wir müssen es nicht verleugnen. Auch unsere Texte haben einen ähnlich hohen Anspruch – das ist wohl die große Gemeinsamkeit mit einer Band wie den Onkelz. Wir wollen mit unseren Texten etwas aussagen, unsere Erfahrungen verarbeiten und als "Worthülsen" anderen für eigene Interpretationen bereitstellen. Es gibt genügend andere, die Lieder über Frisuren oder Bommerlunder schreiben…
Zündstoff sind einfach wir und unser Leben - weit ab von bestehenden politischen Meinungen, Gruppierungen oder Werten. Zündstoff verkörpert unsere Weltanschauung. Wir bezeichnen das als "Die neue Mitte". Wir lassen uns auch bewusst musikalisch nicht in bestehende Normen pressen. Wir sind erwachsen geworden. Zündstoff kommt mit einem modernen rotzigen Rocksound der von vielen Einflüssen gezeichnet ist und seine Wurzeln erkennen lässt. Einflüsse die uns das Leben mitgegeben hat. Jedem von uns in einer anderen Art und Weise.
Wir lassen die Musik, die Texte, die Noten einfach aus uns heraus sprechen. Das Ergebnis ist dabei nicht das Resultat aus geplanten Dingen – was zählt ist das Gefühl und der Geist des guten alten Rock'n'Roll!